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Interview: Badförderung

07.06.2016 Startseite Berichte

Sven Rensinghoff: Wer sein Bad renovieren möchte, sollte frühzeitig mit einem Handwerksunternehmen oder Architekten Kontakt aufnehmen.

Wer bei der Badsanierung auf Barriefreiheit setzt, kann bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen zinsgünstigen Kredit beantragen. Die Förderung erhalten Hausbesitzer im Programm Altersgerecht Umbauen. Sven Rensinghoff, Marketingleiter der Bette GmbH & Co. KG in Delbrück erläutert im Interview, worauf bei der barrierefreien Badsanierung geachtet werden muss.

Herr Rensinghoff, die KfW fördert altersgerechte Badsanierungen mit zinsgünstigen Krediten oder Zuschüssen. Warum?

Im Jahr 2020 wird rund jeder vierte Deutsche über 65 sein – Tendenz steigend. Dadurch entsteht ein riesiger Bedarf an altersgerecht saniertem Wohnraum. Das Badezimmer spielt dabei eine Schlüsselrolle, denn nur wer sein Bad selbstständig und unfallfrei nutzen kann, kann in den eigenen vier Wänden alt werden. Es macht daher Sinn, dass der Staat hindernisfreie Badsanierungen fördert, auch unter dem Aspekt, dass es unser Gemeinwesen langfristig günstiger kommt, selbstbestimmtes Wohnen zu unterstützen als Pflegeheime zu finanzieren.

Worauf kommt es beim barrierefreien Badumbau an?

Das fängt bei einer breiten, barrierefreien Tür an, reicht über unterfahrbare Waschtische, ergonomisch erhöhte WCs, gut erreichbare Stütz- und Haltegriffe bis hin zu rutschfesten Untergründen. Ganz wichtig sind eine bodengleiche Duschfläche, am besten mit einer rutschhemmenden Oberfläche, oder eine Badewanne mit niedrigem Einstieg. Mit einer professionellen, vorausschauenden Planung sieht das renovierte Bad dann auch ästhetisch aus und lässt sich im Bedarfsfall einfach mit zusätzlichen Sicherheitssystemen nachrüsten.

Wie sollten Umbauwillige am besten vorgehen?

Wer sein Bad mit Unterstützung durch die KfW renovieren möchte, sollte frühzeitig mit einem Handwerksunternehmen oder Architekten Kontakt aufnehmen. Nur die Profis können klären, ob das Vorhaben förderfähig ist und auch eine entsprechende Planung durchführen. Diese Unterlagen werden dann für die Antragstellung benötigt. Wichtig dabei ist, dass der Antrag unbedingt vor Beginn des Umbaus bei der Hausbank oder einem anderen Kreditinstitut gestellt wird, nachträglich kann nicht mehr gefördert werden und auch Heimwerker gehen leer aus.

Über Bette

Bette ist Spezialist für Badobjekte aus Stahl/Email: Badewannen, Duschflächen, Duschwannen und Waschtische. Das Familienunternehmen wurde 1952 im westfälischen Delbrück gegründet und hat sich exklusiv auf die Prozesse Stahlumformung und Emaillierung spezialisiert. Geschäftsführer ist Thilo C. Pahl. Heute sind am Produktions- und Verwaltungssitz in Delbrück 350 Mitarbeiter beschäftigt. Ausschließlich hier und made in Germany werden mehr als 600 verschiedene Wannen- und Waschtischmodelle in einer großen Auswahl an möglichen Oberflächenfarben hergestellt.

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